Lehrlingscoaching in KMU

Wir sind uns bewusst, dass unsere Ausbildungsstätte seine Führungsrolle im Bereich der beruflichen Erstausbildung nur halten kann (und soll), wenn wir weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit Partnern zählen können.

Die Betriebe unserer Region spielen im Rahmen unserer Eingliederungsbemühungen eine zentrale Rolle. Einige Lehrlinge, welche ihre Berufslehre im CFPS begonnen haben, wechseln zum Beispiel in einen auswärtigen Betrieb, um ihre verbleibende Lehrzeit zu absolvieren, und können dabei weiterhin auf eine bedürfnisgerechte Begleitung durch die Institution zählen. Andere Lehrlinge wiederum absolvieren in unserer Ausbildungsstätte ein Vorbereitungsjahr und beginnen daraufhin eine Berufslehre in einem auswärtigen Betrieb, allenfalls in einer Berufsrichtung, welche vom PROF-in nicht angeboten wird. Diese flexiblen Begleitungsmassnahmen werden auf die individuelle Situation jedes Lehrlings zugeschnitten. In Zukunft können wir uns sogar vorstellen, dass uns die IV-Stellen Begleitungsmandate anvertrauen für Jugendliche mit Lernschwierigkeiten in KMU, welche zu keiner Zeit in der Bildungsstätte in Courtepin in Ausbildung standen.

In unserer Ausbildungsstätte besucht jeder Lehrling pro Ausbildungsjahr ein Praktikum von vier Wochen in einem auswärtigen Betrieb. Dabei lernt er, sich im freien Arbeitsmarkt zu behaupten und sich am Arbeitsplatz zu integrieren. Die vom Betrieb verantwortliche Person evaluiert gemeinsam mit dem Lehrling und dem Koordinationdienst dessen Arbeitsverhalten, seine Leistungs- und Anpassungsfähigkeit. Diese Auswertung gibt uns - zusammen mit den Evaluationen des Lehrmeisters des PROF-in - Anhaltspunkte darüber, ob der Jugendliche den Übertritt in die Berufswelt selbstständig meistern kann, oder ob er eine Einführungsphase braucht.